Digitalisierung: NÖ LGA setzt Erfolgsprojekt in der Radiologie fort

(v.l.n.r.): Mag. Mag.(FH) Konrad Kogler, Vorstand NÖ Landesgesundheitsagentur; Prim. Dr. Rupert Strasser, MLS, Ärztlicher Direktor und Leiter Institut für Radiologie, Landesklinikum Melk; Dipl. KH-BW Wolfgang Amenitsch, Projektleiter und IT-Regionalkoordinator Gesundheit Mostviertel GmbH; Geschäftsführer DI Dr. Joachim Bogner, Siemens Healthineers
(v.l.n.r.): Mag. Mag.(FH) Konrad Kogler, Vorstand NÖ Landesgesundheitsagentur; Prim. Dr. Rupert Strasser, MLS, Ärztlicher Direktor und Leiter Institut für Radiologie, Landesklinikum Melk; Dipl. KH-BW Wolfgang Amenitsch, Projektleiter und IT-Regionalkoordinator Gesundheit Mostviertel GmbH; Geschäftsführer DI Dr. Joachim Bogner, Siemens Healthineers (Bildquelle: zVg.)

Mit dem Projekt NÖ RIS/PACS am Landesklinikum Wiener Neustadt und den fünf Kliniken der Region Mostviertel hat die NÖ Landesgesundheitsagentur einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung in der Radiologie gesetzt. Im Jahr 2021 erfolgt die Ausrollung in den Kliniken Baden-Mödling, Tulln und Klosterneuburg und sukzessive an allen weiteren Standorten bis Ende 2024.

„Die niederösterreichischen Kliniken bieten Spitzenmedizin auf höchstem Niveau. Die Digitalisierung und damit moderne Formen der Kommunikation und des Informationsaustausches wie im Rahmen des Projekts NÖ RIS/PACS seien dafür ein wesentlicher Faktor“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Mit dem System NÖ RIS/PACS werden alle Betriebsabläufe in der Radiologie gesteuert. Das Radiologieinformationssystem RIS steht dabei für alle administrativen Abläufe von der Erfassung der Patientendaten bis hin zur Terminplanung. Das Picture Archiving and Communication System PACS ist das zentrale Bildmanagementsystem für alle radiologischen Aufnahmen. Hier werden die digitalen Bildaufnahmen erfasst, dem Patienten/der Patientin zugeordnet und gespeichert.

„Ziel des Projektes ist die Entwicklung von innovativen und zukunftssicheren Konzepten, die eine nahtlose Zusammenarbeit der radiologischen Diagnostik aller NÖ Kliniken sicherstellt. Der Austausch von Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Standorten und damit der Wissenstransfer innerhalb der gesamten NÖ Landesgesundheitsagentur bedeuten auch eine qualitativ hochwertige Versorgung für unsere Patientinnen und Patienten. Ich bedanke mich vor allem bei den Kolleginnen und Kollegen, die sich mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen eingebracht haben und so maßgeblich zum Gelingen beigetragen haben“, betont Konrad Kogler, Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur.

„Die erfolgreiche Harmonisierung und Standardisierung in der Radiologie ist ein wichtiger und wesentlicher Schritt in der Digitalisierung und vereinfacht die Prozesse entscheidend“, betont auch Projektleiter Wolfgang Amenitsch von der NÖ Landesgesundheitsagentur die Wichtigkeit von NÖ RIS/PACS.

Die wesentlichen Vorteile eines einheitlichen Radiologiesystems sind eine schnellere Befundung im Notfall und der flexible Einsatz von Personal an unterschiedlichen Standorten. Alle Funktionen sind so ausgerichtet, dass die Arbeit der Anwenderinnen und Anwender vereinfacht, verbessert und beschleunigt wird.

„Mit RIS/PACS können wir die Klinikstandorte vernetzen. Die gesamte Diagnostik und Befunderstellung wird so noch schneller und sicherer und bedeutet schlussendlich höhere Qualität für unsere Patientinnen und Patienten“, ist Prim. Dr. Rupert Strasser überzeugt.

Auch DI Dr. Joachim Bogner, Geschäftsführer der Siemens Healthineers, unterstreicht die gute Zusammenarbeit: „Es freut uns, als Siemens Healthineers, gemeinsam mit der NÖ Landesgesundheitsagentur an der Neugestaltung der Digitalisierung im Gesundheitswesen, speziell in den Teilbereichen Radiologie und Kardiologie, arbeiten zu dürfen. Die langjährige Partnerschaft ermöglicht es, auch zukunftsweisende Technologien – wie künstliche Intelligenz – zum Einsatz zu bringen.“