Breites Winterangebot in Niederösterreich

(v.l.n.r.): Michael Duscher (Geschäftsführer Niederösterreich Werbung), Tourismuslandesrat Jochen Danninger und Markus Redl (Geschäftsführer ecoplus Alpin GmbH) blicken zuversichtlich in die kommende Wintersaison (Bildquelle: NLK/Filzwieser)
(v.l.n.r.): Michael Duscher (Geschäftsführer Niederösterreich Werbung), Tourismuslandesrat Jochen Danninger und Markus Redl (Geschäftsführer ecoplus Alpin GmbH) blicken zuversichtlich in die kommende Wintersaison (Bildquelle: NLK/Filzwieser)

„40 Prozent aller Nächtigungen in Niederösterreich entfallen traditionell auf den Winter. Nachdem im Vorjahr auf unseren Pisten zwar reger Betrieb herrschte, es aber keine Übernachtungen geben konnte, was zu einem historischen Minus von 1,1 Millionen Nächtigungen führte, gibt es heuer bessere Voraussetzungen, die deutlich mehr Wertschöpfung erwarten lassen. Die 100 Lifte mit ihren 200 Pistenkilometern versprechen jedenfalls perfektes Skivergnügen“, betonte dabei der Landesrat.

Der Online-Ticketkauf vorab sei zwar heuer nicht mehr verpflichtend, halte sich aber freiwillig weiter auf hohem Niveau, das erspare nicht zuletzt auch Staus bei der Zugangskontrolle, berichtete Danninger und verwies dabei auf verbilligte Online-Tickets am Ötscher und Hochkar sowie auf den neuen Online-Ticketshop am Jauerling, wo zwei Drittel der Gäste ihre Tickets bereits vorab gebucht hätten. Neben der Fortführung dieser Digitalisierungsoffensive nahm der Tourismuslandesrat auch zu den Vorsichtsmaßnehmen wie der 2G-Regel, dem neuen Kundenservice „Freunde der Berge“ mit wiederaufladbarer Keycard und der Ticketbuchungsmöglichkeit per Winternavi www.ausflug.at Stellung.

„Abseits der Pisten werden Schneeschuh-, Winter-, Alpaka- und Eselwanderungen geboten und laden über 200 Wirtshauskultur-Betriebe ein, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Nicht zuletzt offerieren unsere Tourismusdestinationen mehr als 50 buchbare Winterangebote wie Skitourenbusse mit Bergführern und ‚Haubenkoch trifft Hüttenwirt‘ in den Wiener Alpen, das Morgenskifahren ‚Guga hö‘ im Mostviertel oder exklusive Winterlebnisse in der Destination Donau“, meinte Danninger abschließend.

Redl sprach von einem „Comeback-Winter in einer traumhaften Winterlandschaft“. Nachdem im Vorjahr die Kontingente zurückgeschraubt werden mussten, werde es auch heuer durch die Möglichkeit der Online-Buchung eine Besucherlenkung, wenngleich auf höherem Niveau, geben. An neuer Infrastruktur nannte er u. a. das neu errichtete Servicecenter in Mönichkirchen, ehe er unterstrich, dass ihm die „Nachwuchsförderung ein Herzensanliegen“ sei; derzeit seien ja schulbezogene Veranstaltungen im Rahmen der Risikostufe 3 noch nicht möglich.

Duscher erklärte: „Den Schwung von 21,4 Prozent mehr Nächtigungen im Sommer wollen wir auch in die Wintersaison mitnehmen“, ehe er in Folge auf die Familienangebote der 19 kinderfreundlichen Skigebiete „mit „Skifahren fern des Trubels auf flachen Pisten und ohne lange Wartezeiten“ bzw. die „Kidscard“ und „Kidscard mini“ der größeren Skigebiete sowie die speziellen Angebote in Annaberg und St. Corona einging. Zudem würden auch weitere Wintersportmöglichkeiten wie Langlaufen auf über 100 Kilometern gespurten Loipen oder Kultur-Städtetrips wie etwa nach Baden geboten.