„Zurück zum Ursprung“ verzichtet auf Plastikdeckel

„Zurück zum Ursprung“ verzichtet auf Plastikdeckel
Mit Innovation zur Reduktion: „Zurück zum Ursprung“ verzichtet ab 29. April bei vier Milchartikeln (13 Milchprodukten) auf Plastikdeckel (Bildquelle: HOFER)

Die Bio- und Nachhaltigkeitsmarke von HOFER beschreitet mit seiner neuesten Maßnahme zur Verpackungsreduktion innovative Wege. Ab 29. April werden bei vier „Zurück zum Ursprung“-Produkten die Plastikdeckel abgeschafft und so 35 Tonnen an Plastik pro Jahr eingespart.

Unter der Eigenmarke „Zurück zum Ursprung“ sind bei HOFER jährlich über 450 nachhaltige Bio-Produkte aus Österreichs Regionen erhältlich. Nachhaltigkeit wird dabei als ganzheitliches Konzept gelebt, welches von der Produktion über die Verarbeitungsbetriebe bis hin zum Endprodukt reicht. Hinsichtlich der steigenden Umweltverschmutzung und der schwindenden Ressourcen lenkt diese Gesamtbetrachtung der Produkte den Blick unumgänglich auf das Thema Verpackung oder besser gesagt: Verpackungsreduktion.

Plastik sparen, Natur bewahren

HOFER hat bei seiner Bio- und Nachhaltigkeitsmarke „Zurück zum Ursprung“ Einsparungspotenzial bei Verpackung erkannt und stoppt als erster Lebensmittelhändler Österreichs bei vier Produkten den Einsatz von zusätzlichen Plastikdeckeln: Ab 29. April werden österreichweit in alle HOFER-Filialen Frisch- und Hüttenkäse sowie Natur- und Fruchtjoghurts im 400g-Becher der Bio-Eigenmarke ohne zusätzlichen Kunststoffdeckel über der Platine geliefert. „Zurück zum Ursprung“ arbeitet im Einklang mit der „HOFER Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln.“ stetig an der Entwicklung und Implementierung von neuen, gesamtheitlich nachhaltigen Verpackungssystemen und -materialien. Die HOFER Verpackungsmission wurde im September 2018 initiiert und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2022 Eigenmarkenprodukte zu hundert Prozent recyclingfähig zu machen und bis 2025 die Verpackungsmenge bei Eigenmarken um 30 % zu reduzieren. Hierbei müssen zahlreiche, komplex ineinander gehende Aspekte bedacht und abgewogen werden, um die ehrgeizigen Ziele nicht mittels „Scheinlösungen“ – also Plastikalternativen, welche in der Herstellung weitaus energieintensiver sind oder aus wertvollen landwirtschaftlichen Rohstoffen, die damit in Lebensmittelkonkurrenz stehen würden (zum Beispiel Maisstärke) gewonnen werden – zu verfälschen. Stattdessen werden ganzheitlich nachhaltige Alternativen angestrebt und im Idealfall wird sogar, unter Bewahrung der Produktqualität und Produkthaltbarkeit, die vollständige Einsparung von Verpackungsmaterialien erreicht, ganz im Sinne des ersten Gebots der HOFER Verpackungsmission: Vermeiden.

Die HOFER Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln.

HOFER plant die Verpackungsmenge mit besonderem Fokus auf Obst und Gemüse größtmöglich zu reduzieren. Daher wird das Angebot an unverpacktem Obst und Gemüse stetig erweitert. Durch Natural Branding – eine Lasergravur, welche die notwendige Deklaration mittels Verpackungsfolie oder Sticker auf der Frucht ersetzt -, die Verwendung von Mehrwegkisten und die Umstellung auf alternative Verpackungen statt konventionellem Plastik werden pro Jahr über 100 Tonnen konventioneller Kunststoff und knapp 4.800 Tonnen Karton eingespart. Wenn Verpackungen nicht gänzlich vermieden werden können, kommen bei HOFER alternative Materialien zum Einsatz, z. B. biogene Netze bei einigen Bio-Produkten wie Kartoffeln oder Zwiebel. Das natürliche Ausgangsmaterial für diese Zellulosenetze ist Buchenholz, welches wenn möglich aus österreichischen Wäldern stammt. Zusätzlich wird Obst und Gemüse der Bio-Marken „Zurück zum Ursprung“ und „Natur aktiv“, wo immer möglich, in kompostierbarer Folie abgepackt. Diese wird ebenfalls aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt, ist 100 % gentechnikfrei und weitgehend CO2-neutral.

Weitere Beispiele für die Reduktion von Plastikmüll bei HOFER-Artikeln sind etwa der Verzicht auf Verpackungsfolie bei Bananen – dadurch können jährlich knapp 50 Tonnen Verpackungsfolie alleine bei Bio-Bananen eingespart werden – sowie die Vermeidung von Plastikbeuteln bei Schuhen oder optimierte PET-Flaschen-Verschlüsse mit geringerem Materialeinsatz. Außerdem werden nur durch den Wegfall der Plastikschäfte bei Wattestäbchen zukünftig noch einmal mehr als 50 Tonnen Plastik im Jahr eingespart. Doch nicht nur die Reduktion von Verpackungen ist HOFER ein Anliegen, sondern auch grundsätzlich der Umgang mit Plastikmüll. Seit 2015 haben sich bereits über 1.000 HOFER-Mitarbeiter im Rahmen von über 120 Flurreinigungsaktionen für eine saubere Umwelt eingesetzt.