WKOÖ geht mit Bildungsinnovation „Duale Akademie“ bundesweit voran

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und WKÖ-Präsident Harald Mahrer (Bildquelle: Strobl)
WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und WKÖ-Präsident Harald Mahrer (Bildquelle: Strobl)

„Der akute Fach- und Arbeitskräfte-Engpass schwebt wie ein Damoklesschwert über unserem Wirtschaftsstandort und von der Lösung dieses Problems hängt enorm viel ab. Nur wenn unsere Betriebe wettbewerbsfähig bleiben gibt es weiterhin sichere Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und ein soziales Netz auch für künftige Generationen“, drängt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer weiter vehement darauf, an allen Schrauben zu drehen, um dem aktuellen Fachkräftemangel schnell und wirksam zu begegnen.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit WKÖ-Präsident Harald Mahrer in Linz forderte Hummer vom Bund, schnell einen eigenen Aufenthaltstitel für Lehrlinge zu schaffen, die Rot-Weiss-Rot-Card zu reformieren und die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer durch Steuerentlastungen attraktiver zu machen. Das Land OÖ forderte Hummer auf, mittelfristig zwei Technisch-Naturwissenschaftliche Neue Mittelschulen pro Bezirk einzurichten.

„Wir fordern aber sicher nicht nur ein, wir handeln natürlich auch selbst“, so die WKOÖ-Präsidentin. „Das beste Beispiel dafür ist die Duale Akademie, eine bundesweit einzigartige Bildungsinnovation made in Oberösterreich, bei dem die Teilnehmer fürs Lernen auch noch bezahlt werden.“ Ihre Bedeutung hat zum Wochenbeginn auch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort unterstrichen: Das Ministerium hat die Duale Akademie offiziell als „Innovatives Modellprojekt im Bereich der Dualen Ausbildung“ deklariert.