Vorarbeiten für Technologiezentrum IST Park starten

Technologie- und Forschungszentrum IST Park (Bildquelle: ZOOM VP.AT)
Technologie- und Forschungszentrum IST Park (Bildquelle: ZOOM VP.AT)

Nach mehr als vier Jahren der Planung starten nun die Vorarbeiten für das Technologiezentrum IST Park in Klosterneuburg. Die Region rund um das Institute of Science and Technology (IST) Austria profitiert enorm. Es sollen in einem ersten Schritt rund 50 hochwertige neue Arbeitsplätze entstehen und circa 15 Mio. Euro werden in das Gebäude investiert. Nun beginnen die Vorarbeiten am Gelände. Wenn die Baustelle eingerichtet ist, starten die Bauarbeiten, damit die geplante Fertigstellung Mitte 2019 eingehalten werden kann. 

Das Technologie- und Forschungszentrum IST Park ist eine gemeinsame Initiative von ecoplus, der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur, und dem IST Austria. Im IST Park stehen nach Fertigstellung auf zwei Ebenen 2.500 Quadratmeter maßgeschneiderte und den Wünschen der Mieter entsprechend anpassbare Forschungs- und Büroflächen zur Verfügung. Hier entsteht ein Zentrum für dem IST Austria nahestehende Forschungseinrichtungen, Spin-offs sowie technologieorientierte Unternehmen. Bei der Planung des Gebäudes stand die nachhaltige Entwicklung des Standortes im Fokus und auf das Landschaftsbild wurde besonderen Wert gelegt. Der Bau wird aus EFRE-Strukturfonds- und ecoplus Regionalförder-Mittel finanziert.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki betont vor allem den Nutzen eines solchen Technologiezentrums für die Region: „Wir haben das bei allen unseren fünf Technologie- und Forschungszentren gesehen, solche Einrichtungen setzen sehr positive Impulse für eine Region. Es entstehen hochwertige Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Bis dato haben wir rund 120 Mio. Euro in die Technologie- und Forschungszentren Krems, Tulln, Wiener Neustadt, Wieselburg Land sowie Seibersdorf investiert. Dadurch sind in den TFZ rund 900 Arbeitsplätze entstanden. Die Erfolgsgeschichte wird nun auch in Klosterneuburg fortgeschrieben. Mit diesem Technologiezentrum wollen wir hier ein Umfeld schaffen, das einerseits forschungsaffinen Unternehmen die bestmöglichen Rahmenbedingungen bietet und andererseits so gestaltet ist, dass Menschen hier gerne arbeiten und sich wohlfühlen. Dabei ist es uns wichtig, die Anliegen der örtlichen Bevölkerung bestmöglich zu berücksichtigen.“

Stefan Schmuckenschlager, Bürgermeister von Klosterneuburg, unterstreicht: „Ich freue mich sehr, dass in Klosterneuburg ein modernes Technologiezentrum angesiedelt wird. Hier werden hohe Investitionen in unserer Lebensregion getätigt, um die Arbeitsplätze der Zukunft zu schaffen. Die Stadtgemeinde unterstützt diese weitreichende Entscheidung, die Klosterneuburg als Stadt der Wissenschaft aufwertet. Dieser neue Leuchtturm der Forschung in Niederösterreich wird von Politik und Bevölkerung stark unterstützt und eröffnet Chancen für Bildung, Arbeitsmarkt und Wirtschaft für die kommenden Jahrzehnte.“

„Bei der Kommunikation unserer Arbeit sehen wir oft die Herausforderung, dass der Nutzen unserer Grundlagenforschung für die Bevölkerung auf den ersten Blick nicht erkennbar ist. Durch das neue Technologiezentrum wird der Nutzen sofort sichtbar. Hier entstehen Arbeitsplätze, die zum Teil in direkter Verbindung mit unserer Forschungstätigkeit stehen. Somit lässt sich klar zeigen: Wer in Forschung und Wissenschaft investiert, investiert in die Zukunft unserer Region“, so Georg Schneider, Managing Director des IST Austria.

Markus Aspelmeyer, Co-Gründer von Crystalline Mirror Solutions und zukünftiger Mieter im IST Park, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über den Baubeginn des IST PARK, der uns ideale Voraussetzungen für die weitere Unternehmensentwicklung bietet – eingebettet in das hervorragende wissenschaftliche Umfeld des IST Austria mit einem Zugang zu State-of-the-art Forschungsinfrastruktur.“