Spatenstich für Ausbau der Fachschule in Pyhra

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und NÖ Landwirtschaftskammer-Präsident Johannes Schmuckenschlager bei der Pressekonferenz in der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra (Bildquelle: Thomas Resch)
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und NÖ Landwirtschaftskammer-Präsident Johannes Schmuckenschlager bei der Pressekonferenz in der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra (Bildquelle: Thomas Resch)

„Insgesamt umfasst das Investitionsprogramm des Landes Niederösterreich bis 2023 für die dann elf Standorte 110 Millionen Euro“, betonte die Landesrätin und verwies u. a. auf den Masterplan für die Zusammenlegung von Edelhof und Ottenschlag, einen neuen Weinkeller, eine neue Fleischerwerkstätte und die Generalsanierung der Schule in Hollabrunn, einen neuen Hühnerstall in Gießhübl (zusammengelegt mit Gaming), eine Fischzucht in Hohenlehen (zusammengelegt mit Unterleiten) und eine neue Landtechnikhalle in Krems.

„Hier am Standort Pyhra, mit dem Sooß zusammengelegt wird, wird das Schülerheim in einer Kapazität von maximal 270 Betten in 4er-Zimmern neu gebaut, werden drei Klassenräume zugebaut und wird ein neuer Lehr- und Versuchsstall errichtet. Die Investitionen dafür betragen 18,7 Millionen Euro“, führte Teschl-Hofmeister aus. Bei den Lehrangeboten werde es verschränkte und für Burschen und Mädchen offene Bildungsangebote sowie Zusatzangebote wie Staplerschein, Büroorganisation, Direktvermarktung etc. geben.

„Unser Bau- und Investitionsprogramm zielt auf zukunftsorientierte Schulen in moderner Umgebung ab, die an regionalen und individuellen Bedürfnissen orientiert sind. Jede Schule bekommt ein eigenes pädagogisches Konzept, wobei auch die Stärkung der Fachrichtung Sozialberufe im ländlichen Raum sowie eine Vernetzung von Land- und Hauswirtschaft mit individuellen Zusatzausbildungen eine wichtige Rolle spielen“, so Teschl-Hofmeister abschließend.

Johannes Schmuckenschlager, Präsident der Landwirtschaftskammer NÖ, sagte: „Über 100 Millionen Euro an Investitionsvolumen für die bäuerliche Jugend sind ein klares Statement. Die Zusammenfassung der Standorte bringt eine Aufwertung, ein Vorantreiben der Regionalität und eine Attraktivierung im Sinne moderner Managementbetriebe in Kombination mit der traditionellen Basisausbildung“. Eine stärkere Koordination mit anderen Schulstandorten und neue Möglichkeiten wie die Fischzucht würden zudem Kompetenzzentren für die ganzen jeweiligen Regionen entstehen lassen.