Sinnvolle Elektromobilität: Der Kia e-Niro im Test

Sinnvolle Elektromobilität: Der Kia e-Niro im Test
Der Kia e-Niro im Guten Tag Österreich Autotest (Bildquelle: Thomas Resch)

Mit dem rein elektrischen e-Niro setzt Kia einen weiteren wichtigen Schritt in der Elektromobilität


Wir haben im Kia e-Niro mit einem 204 PS starken E-Motor und 64 kWh Batterie-Kapazität (Long Range) in der Ausstattungsvariante Platin Platz genommen und ihn ausführlich getestet.

Das Wichtigste gleich vorweg: Der neue Kia e-Niro hat Langstreckenpotenzial. Er schaffte bei unserer Testfahrt locker 400 Kilometer mit einer Batterieladung. Im City-Zyklus soll die maximale Reichweite sogar bei 615 Kilometern liegen, das ist mehr, als einige benzinbetriebene Fahrzeuge im Stadtverkehr mit einer Tankfüllung schaffen. Und an der Schnellladestation lässt sich der Lithium-Polymer-Akku in ca. 50 Minuten zu 80 Prozent wieder aufladen.

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Neben seiner Reichweite macht auch das Platzangebot und die Variabilität den Kia e-Niro zu einem voll alltagstauglichen Fahrzeug. Hinzu kommt das charakteristische Design und ein hohes Maß an Fahrspaß. Der Fronttriebler mobilisiert ein Drehmoment von 395 Nm, das wie bei E-Mobilen üblich schon ab dem Start zur Verfügung steht. So sprintet der e-Niro in nur 7,8 Sekunden auf Tempo 100.

Die große Reichweite verdankt der Kia e-Niro auch seinem wirkungsvollen regenerativen Bremssystem sowie der vierstufigen Rekuperation, die je nach Straßengefälle und Verkehrsverhältnissen das Fahrzeug optimal verzögert.

Für den Kia e-Niro sind die von anderen Modellen bekannten Ausstattungslinien Titan, Silber, Gold und Platin erhältlich. Alle Ausstattungslinien verfügen, in Verbindung mit der 64kWh Batterie und e-Motor Long Range, serienmäßig über eine Wärmepumpe zur effektiven Kühlung und Heizung, um eine möglichst hohe Reichweite zu ermöglichen. Der Kia e-Niro verfügt über ein CCS Ladesystem (Combined Charging System) als Ladeanschluss für AC (Wechselstrom) und DC (Gleichstrom).

Die Ausstattungsvariante Platin in unserem Testfahrzeug lässt keine Wünsche mehr offen. Echtledersitze, Lenkradheizung, 8″ Navigationssystem inkl. 7 Jahre Kartenupdate, kabelloser Smartphone-Ladestation in der Mittelkonsole, Parksensoren hinten, Querverkehrsassistent, Sitzheizung auch in der zweiten Sitzreihe, Totwinkelassistent oder die Voll-LED-Scheinwerfern sind ebenso an Bord wie u.a. die Türeinstiegsleisten in Aluoptik.

Daten Testfahrzeug:

(Bildquelle: ReschMedia)