„Sichtbar sicherer“ auf dem Schulweg und in der Freizeit

(v.l.n.r.): Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Familienreferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und Sicherheits-Landesrat KommR Elmar Podgorschek mit Kindern (Bildquelle: Land OÖ/Straßmayr)
(v.l.n.r.): Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Familienreferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und Sicherheits-Landesrat KommR Elmar Podgorschek mit Kindern (Bildquelle: Land OÖ/Straßmayr)

Familienreferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner, Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner und Sicherheits-Landesrat KommR Elmar Podgorschek: „Sichtbar sicherer“ auf dem Schulweg und in der Freizeit.

17.500 Warnwesten für Taferlklassler

Taferlklassler sind auf dem Weg zur Schule erstmals auf sich alleine gestellt. Auch wenn der Schulweg die Wochen vor Schulbeginn fleißig geübt wird, birgt der Straßenverkehr dennoch viele Gefahren. Kindlicher Übermut, großer Bewegungsdrang, Ablenkung und fehlendes Einschätzungsvermögen des ungewohnten Straßenverkehrs schaffen für die Kinder zusätzliche Risiken. Zudem tun sich Kinder schwer, mehrere Dinge gleichzeitig wahrzunehmen. Etwa, wenn ein Kind mit einem Freund im Gespräch ist, kann es dadurch abgelenkt werden und ist nicht in der Lage, sich gleichzeitig auf den Verkehr zu konzentrieren. Die Fähigkeit für eine sichere, selbständige Teilnahme am Verkehr entwickelt sich laut Experten erst mit 12 bis 14 Jahren.

„Sichtbar sicherer“ auf dem Schulweg und in der Freizeit

Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn die Kinder für die Autofahrer/innen besser sichtbar wären. Gerade im Herbst bei Regen, morgendlicher Dämmerung und Dunkelheit verblasst oft die Kleidung zu einem einheitlichen und gefährlichen Grau. 17.500 Kinderwarnwesten werden in den ersten Schulwochen allen oberösterreichischen Schulanfänger/innen kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Westen werden durch die Polizei im Rahmen der Verkehrserziehungstage in den Volksschulen direkt an die Kinder verteilt. Das Tragen einer Warnweste erhöht die Sichtbarkeit um ein Vielfaches, ist aber nur ein Teil der Lösung. Zusätzlich ist es notwendig, dass die Kinder für die lauernden Gefahren sensibilisiert werden und das richtige Verhalten am Schulweg geübt wird. Und nicht nur am Schulweg sollte die Warnweste getragen werden, auch in der Freizeit minimiert bessere Sichtbarkeit die Risiken eines Unfalles.

Mit dieser interdisziplinären Initiative unterstützen die Regierungsmitglieder Familienreferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner, Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner und Sicherheits-Landesrat KommR Elmar Podgorschek gemeinschaftlich den sicheren Schulweg. Weitere Kooperationspartner sind die AUVA, die HYPO Oberösterreich, die Wiener Städtische Versicherung, der Zivilschutzverband und die Landesverkehrspolizei.

„Die meisten Kinder sind als Taferlklassler auf dem Weg zur Schule erstmals auf sich alleine gestellt. Auch wenn Eltern den Schulweg mit ihren Kindern in den letzten Wochen vor Schulbeginn vorbildlich und fleißig üben, können die Kinder die Gefahren im Straßenverkehr oft noch zu wenig einschätzen. Reflektierende Warnwesten sollen deshalb zum ständigen Begleiter der Kinder gehören, damit die Kinder von den Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern so bald als möglich gesehen werden. Mit den Warnwesten leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Kinderunfallverhütung“, sind sich Familienreferent LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner, Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner und Sicherheits-Landesrat Elmar Podgorschek einig und bedanken sich bei den Kooperationspartnern für die Unterstützung.