Österreichweit erstes Kompetenzzentrum für Gerontologie und Gesundheitsforschung eröffnet

Startschuss Gerontologie-Zentrum: Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland, NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger und Rektor der Karl Landsteiner Universität Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mallinger durchschneiden feierlich das Band (Bildquelle: NLK / Filzwieser)
Startschuss Gerontologie-Zentrum: Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland, NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger und Rektor der Karl Landsteiner Universität Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mallinger durchschneiden feierlich das Band (Bildquelle: NLK / Filzwieser)

LR Eichtinger: „Wissenschaftliches Know-how für mehr Lebensqualität und Gesundheit im Alter“

NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger und der Rektor der Karl Landsteiner Privatuniversität Rudolf Mallinger eröffneten das österreichweit erste Kompetenzzentrum für Gerontologie und Gesundheitsforschung in Österreich. „Das neue Kompetenzzentrum in Krems ist ein Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Niederösterreich. Das Zentrum forscht, wie wir unsere moderne Gesundheitsversorgung optimal für die Bedürfnisse der Generation ab 60 weiterentwickeln können“, so Landesrat Martin Eichtinger und weiter: „Unser Ziel ist, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher körperlich und geistig bis ins hohe Alter bestmöglich fit bleiben und selbstständig leben können.“

Für Rektor Rudolf Mallinger stellt das Kompetenzzentrum eine wichtige Erweiterung dar: „Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften hat sich zur Aufgabe gemacht, neben der Medizin das gesamte Feld der Gesundheitswissenschaften interdisziplinär zu bearbeiten. Wir fühlen uns dabei besonders aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Bedürfnissen verpflichtet. Ich freue mich sehr, dass mit dem Kompetenzzentrum Gerontologie ein für die Menschen wichtiges Forschungsfeld an unserer Universität neu etabliert werden kann und erwarte mir auch wichtige Impulse für unsere Studierenden.“

NÖ Gesundheitsbarometer Alter

„Gesundes Altern braucht bedarfsorientierte Gesundheitsangebote in der Gesundheitsförderung, Rehabilitation und Kuration. Mit dem NÖ Gesundheitsbarometer Alter schaffen wir erstmalig eine umfassende aktuelle Datenbasis über die Gesundheit der niederösterreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren. Daraus können wir den Verantwortlichen im Gesundheitswesen neue Entscheidungsgrundlagen für Gesundheitsangebote, Strukturen und Prozesse bis hin zu finanziellen Prognosen liefern“, sagt ao. Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland, Leiter des Kompetenzzentrums für Gerontologie und Gesundheitsforschung.

Mit der wissenschaftlichen Studie „NÖ Gesundheitsbarometer Alter“ werden die gesundheitliche Situation der über 60-Jährigen (z.B. chronische Erkrankungen, Pflegebedarf), Lebensgewohnheiten und -bedingungen in ihrem Alltag (z.B. soziale Teilhabe, Unternehmungslust und Möglichkeiten für wohnortnahe Aktivitäten) wie auch ihre Verbesserungsvorschläge für das Gesundheitssystem in regelmäßigen Abständen erhoben. Insgesamt sollen 2019 im Rahmen dieser Studie 1.200 Personen zu den Themen gesunder Lebensstil, Versorgungsbedarf bei Krankheit oder Behinderung, Pflege und das Potenzial digitaler Angebote für ältere Menschen befragt werden.