NÖ Familienbarometer präsentiert

NÖ Familienbarometer präsentiert
Gemeinsam für Familien in NÖ: Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (rechts im Bild) und NÖ Familienbund-Obfrau LAbg. Doris Schmidl (Bildquelle: NLK Burchhart)

Vom Österreichischen Familienbund wurde das Marktforschungsinstitut GfK-Austria beauftragt, eine repräsentative Studie zu familienpolitischen Maßnahmen zu erstellen. 4000 Österreicherinnen und Österreicher über 15 Jahre, mit und ohne Kinder, wurden dazu 2018 befragt. Gemeinsam mit Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister präsentierte NÖ Familienbund-Obfrau LAbg. Doris Schmidl das NÖ Familienbarometer. Dieses nun vorliegende Familienbarometer für Niederösterreich zeigt die Schwerpunkte, die sich Niederösterreichische Familien von der Politik als Maßnahmen wünschen.

73 Prozent der Befragten ist „Wahlfreiheit der Familien, ob Kinder bis zum 36. Lebensmonat in der Familie oder in eine Kinderbetreuungseinrichtung betreut werden können“, wichtig bzw. sehr wichtig. Mehr als zwei Drittel der Befragten ist eine „Schule mit Nachmittagsangeboten an denen freiwillig teilgenommen werden kann“ das richtige Angebot. Und 82 Prozent der Befragten in Niederösterreich stellen fest: Familie ist die erste Bildungseinrichtung. Die Eltern wollen ihre Kinder selbst erziehen. In der Familie werden die Kinder geprägt und lernen die sozialen Fertigkeiten.

„Für den Ausbau und Qualitätsverbesserungen der Kinderbetreuungsangebote in Niederösterreich ist es unerlässlich, die Bedürfnisse und die Wünsche der Familien zu kennen. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie bestätigen unseren bisherigen Weg und bestärken uns diese nachhaltig in unsere strategischen Planungen miteinfließen zu lassen. Bestmögliche Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben zu schaffen sowie flächendeckend und nachfragegerecht hochwertige und leistbare Betreuungsangebote unter der Prämisse der Wahlfreiheit zur Verfügung zu stellen, steht auf unserer Agenda ganz weit oben“, so NÖ Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

„Der NÖ Familienbund ist durch seine Eltern-Kind-Zentren sehr stark bei den Familien draußen und hört, wo der Schuh drückt, wo etwas nachgebessert werden sollte. Durch unsere Struktur ist es uns gut möglich, diese Wünsche ohne Umschweife an die zuständigen Behörden, Stellen, politischen Institutionen weiterzuleiten. Darüber hinaus ist es uns auch wichtig, mit Hilfe von Meinungsumfragen dieses ‚Nachfragen‘ breiter aufzustellen“, erklärt NÖ Familienbund-Obfrau Doris Schmidl, die Intention für das nun vorliegende Familienbarometer.