„Natur im Garten“ feiert 20-jähriges Jubiläum in St. Pölten

(v.l.n.r.): Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Martin Eichtinger und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig beim Anschneiden der Torte (Bildquelle: NLK / Johann Pfeiffer)
(v.l.n.r.): Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Martin Eichtinger und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig beim Anschneiden der Torte (Bildquelle: NLK / Johann Pfeiffer)

Sie sei sehr stolz darauf, wie „Natur im Garten“ in 20 Jahren von einer kleinen Initiative zu einer Bewegung in ganz Niederösterreich und weit darüber hinaus geworden sei, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am gestrigen Samstag in St. Pölten, wo die Aktion „Natur im Garten“ im NÖ Landhaus im Zuge des „Frühlingserwachens“ im Museum Niederösterreich ihren 20. Geburtstag feierte.

„Die von Wolfgang Sobotka vor 20 Jahren gegründete und nunmehr von Martin Eichtinger weitergeführte Initiative bringt mit unglaublicher Begeisterung und enormer Kompetenz noch mehr Lebensqualität nach Niederösterreich, haben doch sechs von sieben Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern Zugang zu einem Garten, einem Balkon oder einer Terrasse“, betonte dabei Mikl-Leitner.

Bei der 20 Jahre „Natur im Garten“ - Feier im NÖ Landhaus (v.l.n.r.): „Natur im Garten“ Geschäftsführer Matthias Wobornik, Obmann Christian Rädler, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Martin Eichtinger, Karl Ploberger, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Landtagsabgeordneter Bürgermeister Christian Gepp, „Natur im Garten“ Geschäftsführerin Christa Lackner und Die Gärten Niederösterreichs Obmann Reinhard Kittenberger mit den MitarbeiterInnen von „Natur im Garten“ <small> (Bildquelle: Natur im Garten)</small>
Bei der 20 Jahre „Natur im Garten“ – Feier im NÖ Landhaus (v.l.n.r.): „Natur im Garten“ Geschäftsführer Matthias Wobornik, Obmann Christian Rädler, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Martin Eichtinger, Karl Ploberger, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Landtagsabgeordneter Bürgermeister Christian Gepp, „Natur im Garten“ Geschäftsführerin Christa Lackner und Die Gärten Niederösterreichs Obmann Reinhard Kittenberger mit den MitarbeiterInnen von „Natur im Garten“ (Bildquelle: Natur im Garten)

Große Bedeutung maß die Landeshauptfrau auch den niederösterreichischen Schaugärten zu: „Niederösterreich ist hier Vorreiter in Europa. Unsere über 130 Schaugärten, die jährlich von über drei Millionen Gästen besucht werden, bringen den Tourismus zum Blühen. Sie führen eine große Vielfalt vor Augen, sind eine große Attraktion und ein Publikumsmagnet, allen voran natürlich unser Vorzeigeprojekt, ‚Die Garten Tulln‘“.

Für die Zukunft von „Natur im Garten“ wünschte die Landeshauptfrau, dass die Aktion nichts an Engagement und Begeisterung verliere, genauso erfolgreich sei wie in den letzten 20 Jahren und viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher dazu bringe, im eigenen Garten ökologisch zu gärtnern. „Gerade im Zusammenhang mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen kann hier jeder und jede mit den ökologischen Ideen von ‚Natur im Garten‘ einen wesentlichen Beitrag leisten“, so Mikl-Leitner.

Landesrat Martin Eichtinger sprach von einer großartigen, vielschichtigen und verzweigten Idee, die mit enormer Überzeugungskraft für naturnahes Gärtnern und eine gesunde Umwelt eintrete: „Naturnahes Gärtnern ist ein wichtiger Beitrag, die Ökologie in Ordnung zu bringen. Die 15.500 Privatgärten, die mit Stolz die ‚Igelplakette‘ tragen, zeigen, dass diese ökologische Bewegung in ganz Niederösterreich und vor allem im Herzen der Niederösterreicher angekommen ist. Ganz besonders erfreulich ist auch, dass unser Igel mit Partnern in Deutschland, Italien, Tschechien, der Slowakei, der Schweiz und auch mit unserer Vertretung in Brüssel zu einem echten Europäer geworden ist“.

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka sagte: „Umweltpolitik unmittelbar vor der eigenen Türe zu begreifen und das Verständnis für ökologische Kreisläufe schafft auch ein umfassenderes Bewusstsein. ‚Natur im Garten‘ bedeutet eine Perspektive der Umweltpolitik nicht mit der Keule der Verbote, sondern mit der Motivation der Ermunterung und der Freude am ökologischen Gärtnern“.