Lisztzentrum: Programm für die Festivalsaison 2019 präsentiert

(v.l.n.r.): Kulturlandesrat Mag. Hans Peter Doskozil, Johannes Kutrowatz, Mag. Thomas Mersich und Eduard Kutrowatz präsentierten die Highlights des Liszt Festivals 2019 in Raiding (Bildquelle: Landesmedienservice Bgld.)
(v.l.n.r.): Kulturlandesrat Mag. Hans Peter Doskozil, Eduard Kutrowatz, Mag. Thomas Mersich und Johannes Kutrowatz präsentierten die Highlights des Liszt Festivals 2019 in Raiding (Bildquelle: Landesmedienservice Bgld.)

Als Pianist, Dirigent und Komponist war Franz Liszt Zeit seines Lebens ein Pendler zwischen den Welten, ein echter Europäer, der in jeder Hinsicht Grenzen überschritten, sie immer wieder neu definiert und in vielen Bereichen überwunden hatte. Sein Werk wird zum Inbegriff für Offenheit und Erneuerung sowie zum Vorbild für viele Größen der Musikgeschichte. Seit der Eröffnung des Lisztzentrums Raiding im Oktober 2006 hat sich das Festival nicht nur österreichweit, sondern auch international als führende Spielstätte für die Musik von Franz Liszt positioniert. In der Festivalsaison 2019, deren Highlights heute von Kulturlandesrat Mag. Hans Peter Doskozil, den Intendanten Johannes und Eduard Kutrowatz sowie dem Kaufmännischen Leiter Mag. Thomas Mersich im Lisztzentrum in Raiding präsentiert wurden, möchten die Verantwortlichen ihr Publikum erneut mit außergewöhnlichen Lisztperspektiven überraschen – aber immer ist und bleibt Franz Liszt der eigentliche Star des Festivals.

„Kontinuität, die Kooperation mit der Gemeinde, die Verantwortung des Landes und die Intensivierung der internationalen Ausrichtung sind die wesentlichen Aspekte des Liszt Festivals hier in Raiding. Die Kontinuität, die durch die Verlängerung der Intendanz von Johannes und Eduard Kutrowatz um weitere 5 Jahre gegeben ist, die Kooperation mit der Gemeinde, die mit der Positionierung der Lisztbibliothek im neuen Gemeindezentrum einen weiteren wesentlichen Impuls erhält, die Verantwortung des Landes, die einmal mehr durch die Implementierung des Vereins in die Landesholding verdeutlicht wird, und die geplante verstärkte internationale Gestaltung des Standortes rund um Raiding bzw. Liszt werden auch in Zukunft für ideale Rahmenbedingungen für dieses Festivals sorgen“, betonte Kulturlandesrat Mag. Hans Peter Doskozil.

In der Saison 2019 des Liszt Festivals Raiding erwartet die Besucherinnen und Besucher ein umfassendes Programm, das sich auf schöpferisch innovative Art mit dem Werk von Franz Liszt auseinandersetzt. International und auf höchstem künstlerischem Niveau zeigt sich das Kernstück der Festival-Saison 2019, der Klavier-Zyklus. Aus zehn Ländern kommen ausschließlich Meisterpianistinnen sowie die exzellenten Preisträger des angesehenen Liszt-Wettbewerbs Utrecht und präsentieren einen einzigartigen Streifzug durch den Kosmos der Klavierwerke Franz Liszts. Weiters werden dem Publikum erstmals zwei Orchesterzyklen geboten: die „Wiener Akademie“ unter der Leitung von Martin Haselböck wird sich auf ihrer Originalklang-Reise in neue Gefilde begeben und neben Orchesterwerken Franz Liszts Musik von Bizet, Berlioz und Dvorak zu Gehör bringen. Das „Liszt Festival Orchester“ unter der Leitung von Johannes Kutrowatz bildet gemeinsam mit dem „Wiener Kammer Orchester“ einen weiteren Zyklus und spannt dabei den programmatischen Bogen von Liszts progressivem Klavierkonzert „Malediction“ bis hin zur Musik von Arvo Pärt. Große Ensembles und Publikumslieblinge, wie die „Österreichischen Bläsersolisten“, der „Chorus sine nomine“, der international renommierte Frauenchor Novosibirsk, die Supercussion Vienna im Verein mit dem Klavierduo Kutrowatz sowie die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman, Kammerschauspieler Peter Matic und das virtuose Janoska Ensemble werden sich wieder auf musikalische Grenzgänge der besonderen Art begeben.

Aber nicht nur das Programm für 2019, sondern auch die Zahlen der jüngsten Vergangenheit sprechen für sich. So lag die Auslastung in den letzten beiden Jahren bei rund 8.500 bis 9.000 Besucherinnen und Besuchern zwischen 82 und 85%, was für ein Festival abseits von Ballungszentren äußerst bemerkenswert ist, der Umsatz bei etwa 760.000 Euro, die Subventionen des Landes bei 300.000 Euro und der Kartenerlös bei 220.000 Euro. Bei den Abos 2018 konnte gegenüber dem Vorjahr aufgrund neuer Strukturen und der daraus resultierenden Schwerpunktsetzung auf Wochenendkonzerte ein massiver Anstieg verzeichnet werden. Das Lisztzentrum als Heimstätte des Liszt Festivals, bündelt aber nicht nur die unterschiedlichen Facetten der Musik, sondern bietet mit dem Konzertsaal auch eine erstklassige Akustik. CD-Einspielungen international renommierter Solisten und Orchester sind deshalb ebenso ein wesentlicher Bestandteil, dass der Standort Raiding dementsprechend in die Welt getragen wird, wie die neu gestaltete Homepage, die den Drucksorten angepasst und speziell für das ältere Publikum benutzerfreundlicher gestaltet wurde. Weitere inhaltliche Details, Kartenbestellungen und Informationen zu den diversen Abos bzw. zum Liszt Festival Raiding 2019 selbst sind via Internet unter www.lisztfestival.at abrufbar bzw. unter Tel: +43 (0)2619-51047, Fax: +43 (0)2619-51047-22, oder der E-Mail-Adresse raiding@lisztzentrum.at in Erfahrung zu bringen.