LINZ AG: Photovoltaik-Leistung wird 2018 verdoppelt

Die LINZ AG setzt mit ihrer Photovoltaikoffensive noch mehr als bisher auf erneuerbare Energien und erweitert die Leistung ihrer PV-Anlagen auf 2 Megawatt Peak (Bildquelle: LINZ AG)
Die LINZ AG setzt mit ihrer Photovoltaikoffensive noch mehr als bisher auf erneuerbare Energien und erweitert die Leistung ihrer PV-Anlagen auf 2 Megawatt Peak (Bildquelle: LINZ AG)

Mit einer Photovoltaikoffensive baut die LINZ AG im Jahr 2018 die Leistung ihres solarbetriebenen Anlagenbestandes um 800 Kilowatt Peak (kWp) auf 2 Megawatt Peak aus. Damit unterstreicht der Energie- und Infrastrukturdienstleister einmal mehr seine Ambitionen in punkto nachhaltiger Energieformen. Einen Teil der Offensive macht ein oberösterreichweit einzigartiges Projekt mit der LAWOG aus. Mit der Installation von Photovoltaikanlagen auf Mietobjekten der Landeswohnungsgenossenschaft wird ein großer Schritt in die Richtung, Photovoltaik für jeden zugänglich zu machen, gesetzt. Außerdem fokussiert die LINZ AG im Rahmen der Offensive noch stärker als bisher auf die Serviceleistungen für ihre Kunden, indem sie sich für das Einholen der staatlichen Förderung für ihre Photovoltaikprojekte einsetzt.

Oberösterreichs erstes PV-Projekt für Genossenschafts-Mieter

Der Schwerpunkt der Photovoltaikoffensive liegt auf der Errichtung von Eigenverbrauchsanlagen. Einen wichtigen Teil nimmt dabei die Installation von Photovoltaikanlagen auf ausgewählten Mietobjekten der LAWOG ein. „Sie werden also direkt dort installiert, wo die gewonnene Energie auch verbraucht wird. Dieses Modell ist in Oberösterreich einzigartig. Auch österreichweit zählt die LINZ AG zu den Vorreitern, wenn es darum geht, Photovoltaik für Personen ohne Hausbesitz zugänglich zu machen“, erklärt LINZ AG-Vorstandsdirektor DI Wolfgang Dopf, MBA. Schon im Jahr 2010 wurde mit dem erfolgreichen Bürgerbeteiligungsmodell „Sonne rein“, das österreichweit eines der ersten seiner Art war, ein erster Schritt in diese Richtung gesetzt. Dabei wurden Solarpaneele unter anderem an Bewohner von Mietwohnungen verkauft.

Die Bewohner der betroffenen LAWOG-Wohnanlagen können in Zukunft von der am Dach erzeugten Sonnenenergie profitieren. „Jeder Mieter kann sich somit, obwohl er selbst kein Gebäude besitzt, an der Energiewende beteiligen und hat dadurch einen finanziellen Vorteil. Damit hat unsere langjährige gute Zusammenarbeit mit der LAWOG ein attraktives Angebot für Mieter hervorgebracht“, freut sich DI Andreas Reinhardt, MBA, Leiter des Bereichs Strom Dienstleistungen.

Unterstützung bei Ansuchen um Förderung für PV-Projekte

Vom Gesamtausmaß der im Rahmen der Photovoltaikoffensive in etwa zu schaffenden 800 kWp nimmt das Gemeinschaftsprojekt mit der LAWOG zirka 200 ein. Die restlichen rund 600 kWp werden im Rahmen von Aufträgen regionaler Unternehmen geschaffen. Indem die LINZ AG für ihre Kunden das Ansuchen um die staatliche Förderung für ihre Photovoltaik-Projekte übernahm, unterstrich sie einmal mehr ihre Serviceorientierung. Die Förderung erhalten jene Projekte mit dem höchsten angegebenen Eigenversorgungsanteil. Die Erfolgsquote der LINZ AG von 100 Prozent bestätigt ihre Bestrebungen, Photovoltaik-Anlagen dort zu installieren, wo die gewonnene Energie auch verbraucht wird.