Initiative „Tut gut“: 55 Gemeinden, 28 Betriebe und 22 Wirte ausgezeichnet

(v.l.n.r.): Landesrat Martin Eichtinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Alexandra Pernsteiner-Kappl von der Initiative „Tut gut“ und Moderatorin Christa Kummer bei „Gemeinsam vernetzen tut gut“ in Grafenegg (Bildquelle: NLK/Ernst Reinberger)
(v.l.n.r.): Landesrat Martin Eichtinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Alexandra Pernsteiner-Kappl von der Initiative „Tut gut“ und Moderatorin Christa Kummer bei „Gemeinsam vernetzen tut gut“ in Grafenegg (Bildquelle: NLK/Ernst Reinberger)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Martin Eichtinger zeichneten in Grafenegg vorbildhafte Projekte und Angebote aus

Unter dem Motto „Gemeinsam vernetzen tut gut“ überreichte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gestern Abend im Auditorium Grafenegg gemeinsam mit Landesrat Martin Eichtinger Grundzertifizierungen, Plaketten, Auszeichnungen, Urkunden und Zertifikate an „Gesunde Gemeinden“, „tut gut“-Wirte und „Gesunde Betriebe“.

„Gesundheit ist ein sehr wichtiges Thema bei uns in Niederösterreich“, sagte die Landeshauptfrau im Gespräch mit Christa Kummer, der Moderatorin der Veranstaltung. Dabei werde das Ziel verfolgt, „den Menschen mehr gesunde Lebensjahre zu ermöglichen“, so Mikl-Leitner. „Es ist eine ganz wichtige Aufgabe für uns, Gesundheitsvorsorge anzubieten und Gesundheitsversorgung zu garantieren“, führte sie weiter aus und verwies auf die Top-Qualität im niedergelassenen Bereich an den 27 Klinikstandorten und in den neuen Gesundheitszentren.

Dass sich die Initiative „tut gut“ so gut etabliert habe, sei auf die vielen Unterstützer zurückzuführen, hielt die Landeshauptfrau fest. „Bei der ‚Gesunden Gemeinde‘ haben wir über 3.000 Bürgerinnen und Bürger, die diese Initiative tragen. Sie leisten pro Jahr mehr als 10.000 Stunden ehrenamtlich“, so Mikl-Leitner. „Die ‚tut gut‘-Wirte schaffen es immer wieder, auf der Speisekarte regionale Produkte anzubieten“, betonte sie. Bei der Initiative „Gesunder Betrieb“ gehe es um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, damit diese gesund und leistungsfähig bleiben, so die Landeshauptfrau. „Das Bewusstsein, gesund zu leben wird immer stärker in der Bevölkerung verankert und ist mittlerweile Teil unserer Lebensqualität“, schloss Mikl-Leitner.

„Mit 411 ‚Gesunden Gemeinden‘ und knapp 50 ‚Gesunden Betrieben‘ sind wir auf kommunaler und betrieblicher Ebene gut aufgestellt“, ergänzte Landesrat Eichtinger. „Mit der Auszeichnung besonderer Leistungen setzen wir ein wichtiges Zeichen für weitere vorbildhafte Projekte und Angebote in Niederösterreich. Ganz besonders wichtig sind die ‚Gesunden Schulen‘, die darauf achten, dass die Kinder in dem Bewusstsein für gesunde Ernährung und Bewegung aufwachsen“, so Eichtinger.

Alexandra Pernsteiner-Kappl, Leiterin der Initiative „Tut gut”, sagte, neben „Gesunden Gemeinden“ und „tut gut“-Wirten seien heuer erstmals auch die „Gesunden Betriebe“ bei dieser Feier mit dabei.

Insgesamt wurden an 17 „Gesunde Gemeinden“ die Grundzertifizierung und an 38 „Gesunde Gemeinden“ die Plakette verliehen. Das Grundzertifikat kann erreicht werden, wenn die Struktur- und Prozessqualität der Arbeit in den Gemeinden gestärkt wird. Dafür müssen mindestens acht von zehn Kriterien erfüllt werden. Die Grundzertifizierung gilt als Grundlage für die Vergabe der Plakette. Die Plakette erhalten Gemeinden, die sich nach der Grundzertifizierung weiterhin mit der Verbesserung ihrer Gesundheitsvorsorgemaßnahmen beschäftigen.

Auf betrieblicher Ebene gab es 13 Urkunden für den Status „Auf dem Weg zu einem gesunden Betrieb“, acht Plaketten für die Erreichung aller notwendigen Leistungen und sieben Zertifizierungsauszeichnungen für Unternehmen, die im Zuge eines Audits gezeigt haben, dass sie die erforderlichen Maßnahmen im Betrieb implementiert haben.

Zudem wurden 22 „tut gut“-Wirte mit einer Plakette für die Erfüllung der Qualitätskriterien und ihre laufende Weiterbildung im Ernährungsbereich ausgezeichnet. Jene neun Wirte, die mindestens 95 Prozent der Qualitätskriterien erreichten, erhielten darüber hinaus die Bezeichnung „tut gut“-Prädikatswirt.