HYPO NOE steigert Gewinn auf 48 Mio. Euro

Die beiden Vorstände Udo Birkner (links) und Wolfgang Viehauser bei der Pressekonferenz in St. Pölten (Bildquelle: Thomas Resch)
Die beiden Vorstände Udo Birkner (links) und Wolfgang Viehauser bei der Pressekonferenz in St. Pölten (Bildquelle: Thomas Resch)

HYPO NOE steigert Ergebnis vor Steuern auf 48 Mio. Euro im Jahr 2018 und ist damit über mehrjährigem Durchschnitt – Die Bank ist Triebfeder des Konjunkturmotors in der Region – über 1.500 neue Wohnungen finanziert

Am Freitag, 08. März 2019 zogen die beiden Vorstände Wolfgang Viehauser und Udo Birkner in einem Pressegespräch Bilanz über das erfolgreiche vergangene Jahr. „2018 war trotz eines herausfordernden Umfeldes ein sehr erfolgreiches Jahr für den Konzern. Wir konnten das Ergebnis vor Steuern um rund 24 Prozent auf insgesamt 48 Millionen Euro steigern und die Kernkapitalquote erneut ausbauen – von 19,8 auf 21 Prozent. Das ist für die HYPO NOE, die zur Sicherheit für Kunden und den Landeseigentümer eine stark risikoarme Strategie verfolgt, ein sehr erfreuliches Ergebnis, auf das unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Recht stolz sein können“, so die beiden Vorstände.

HYPO NOE als Konjunkturmotor für die Region

Hinter diesen sehr guten Bilanzzahlen stecke jedoch viel mehr, denn die „HYPO NOE ist eine der wichtigsten Triebfedern im Konjunkturmotor Niederösterreichs und Wiens. 2018 haben wir mit rund 1,4 Milliarden Euro Neukreditvergaben für Liquidität in unseren Geschäftsbereichen gesorgt“, so Viehauser. Darunter fallen speziell Gemeinden, die als Infrastruktur-Betreiber wichtige Impulsgeber für die Konjunktur sind. Viehauser: „Wir sind im Bereich der Gemeinde-Finanzierung führender Anbieter für kommunale Infrastruktur – sei es die Schule, der Bauhof oder das Amtshaus. Unser Ergebnis unterstreicht diese Rolle erneut – rund 54 Prozent unserer Geschäftstätigkeit wird direkt mit der Öffentlichen Hand abgewickelt.“

Leistbares Wohnen wichtiges Ziel für HYPO NOE

Leistbares Wohnen ist eines der wichtigsten Anliegen der Menschen – speziell für junge Familien. „Daher haben wir die Schaffung von Wohnraum auch zu unserem Anliegen gemacht. Die HYPO NOE ist einer der wichtigsten Financiers für Wohnbau: Mit rund 400 Millionen Euro haben wir im vergangenen Jahr Wohnraumschaffung finanziert. Auf diese Weise sind über 1.200 neue Wohnungen entstanden. Außerdem haben wir mehr als 1.000 Privatpersonen mit einem Wohnbaukredit ihren persönlichen Wohntraum verwirklicht“, informiert Viehauser.

Verwaltungskosten reduziert

Die HYPO NOE ist auch deshalb so erfolgreich, weil man bei sich selbst spart und nicht bei den Kundinnen und Kunden. „In den vergangenen zwei Jahren konnten wir die Verwaltungskosten um über 12 Prozent reduzieren und erreichen so bei der ‚Cost-Income-Ratio‘ – einer wichtigen Effizienzkennzahl für Banken – mittlerweile 67 Prozent“, betont Vorstandskollege Udo Birkner.

Wesentlich sei, dass die HYPO NOE sich rechtzeitig auf die neuen Herausforderungen wie Digitalisierung und die Veränderung im Kundenverhalten einstelle. „Mit unserem Programm ‚Zukunftsfit 2020‘ sind wir voll in der Umsetzung. Wir reduzieren Verwaltungskosten, bieten aber besseres Service für unsere Kundinnen und Kunden. Diese Strategie wird auch von den Ratingagenturen entsprechend honoriert. Im Vorjahr hat Standard & Poor‘s unser solides ‘A’ Rating auf Ausblick „positiv“ angehoben“, erklärt Birkner.

Darüber hinaus konnte die HYPO NOE auch die bereits bisher niedrige Quote an notleidenden Krediten (NPL) um 0,5 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent weiter reduzieren, einmal mehr ist dies ein Beweis des traditionell risikoarmen Geschäftsmodells der Bank.

Verantwortungsvoll agieren und finanzieren

Mit einer großen Anzahl an Maßnahmen nimmt die HYPO NOE ihre Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt wahr. So ist beispielsweise die Finanzierung von Atomkraftwerken ausgeschlossen. Im Gegenteil: Die HYPO NOE setzt zu 100 Prozent auf Ökostrom und produziert mit ihrer Photovoltaikanlage 36.000 kWh im Jahr selbst, womit sieben Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden könnten. Durch die begonnene Umstellung des Fuhrparks auf Elektromobilität konnten 2018 darüber hinaus mehr als 24 Tonnen CO2 eingespart werden. Mit Sport- und Kultursponsorings werden viele Sportvereine und Künstler im ganzen Land unterstützt. „Damit zeigen wir, dass die HYPO NOE Landesbank die Regionalität und die Verantwortung für Gesellschaft und Menschen im Land in ihrer DNA hat“, so die beiden Vorstände.

Der vollständige Jahresfinanzbericht 2018 steht unter www.hyponoe.at/ir zur Verfügung.

Über die HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG

Die HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG ist eine der ältesten und größten Landesbanken Österreichs. Kernmarkt ist Niederösterreich und Wien, selektiv der angrenzende CEE-Raum. Mit dem Land Niederösterreich als 100%-Eigentümer kann die Landesbank auf eine sichere Basis bauen. Die bewährte Strategie basiert auf Regionalität, Kundennähe und Nachhaltigkeit.

Mit dem soliden Emittentenrating ‘A’ mit positivem Ausblick durch Standard & Poor‘s zählt das Institut zu den bestbewerteten und somit sichersten Banken Österreichs. Auch für den öffentlichen und hypothekarischen Deckungsstock wird die Bank seitens Moody’s mit ‘Aa1’ auf unverändert hohem Niveau eingestuft. Im Bereich Nachhaltigkeit unterstreicht der „Prime“-Status von oekom research, dass die HYPO NOE Landesbank zu den Besten der Branche gehört.