Für den Notfall gerüstet dank gut sortierter Hausapotheke

Mit einer gut sortierten Hausapotheke ist man für den Notfall gerüstet und kann selbst für rasche Linderung bei kleineren Beschwerden sorgen (Bildquelle: gespag)
Mit einer gut sortierten Hausapotheke ist man für den Notfall gerüstet und kann selbst für rasche Linderung bei kleineren Beschwerden sorgen (Bildquelle: gespag)

Kleine Unfälle im Haushalt und banale Erkrankungen – jeder kennt sie und meist passieren sie außerhalb der regulären Öffnungszeiten von Apotheken und Allgemeinmedizinern bzw. Allgemeinmedizinerinnen. Mit einer gut sortierten Hausapotheke ist man für solche Fälle gerüstet und kann selbst für rasche Linderung bei kleineren Beschwerden sorgen.

„Neben den Medikamenten, die regelmäßig eingenommen werden müssen, sollte eine Hausapotheke vor allem Arzneimittel zur Selbstbehandlung leichter, alltägliche Gesundheitsbeschwerden beinhalten“, erklärt OA Dr. Friedrich Köppl, Leiter der Akutaufnahme am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck. Um gut gerüstet zu sein, sollte Folgendes zu Hause vorrätig sein:

Arzneimittel gegen

  • Schmerzen und Fieber
  • Erkältungskrankheiten
  • Verdauungsprobleme
  • Durchfall/Erbrechen/Verstopfung
  • Allergien
  • Sportverletzungen

sowie

  • Augentropfen
  • Wund- und Heilsalbe
  • Salbe gegen leichte Verbrennungen
  • Desinfektionsmittel
  • Insektenschutz
  • Sonnenschutz

Auch Verbandsmaterial und diverse andere Hilfsmittel dürfen nicht fehlen. Eine gute Erstausrüstung besteht aus:

  • Fieberthermometer, Schere, Pinzette, Zeckenkarte, Dreiecktuch, Kühlkompressen
  • Einmalhandschuhe
  • Mullbinden, elastische Binden, Verbandmull
  • Pflaster, Wundauflagen, Blasenpflaster

Damit der Inhalt der Hausapotheke vor Wärme und Feuchtigkeit geschützt ist, empfiehlt es sich, die Utensilien in einer entsprechenden Box an einem kühlen, trockenen und gut zugänglichen Ort aufzubewahren. Damit die Qualität der Produkte gewährleistet ist, sollte die Box halbjährlich kontrolliert werden. Abgelaufene Medikamente sollten dabei aussortiert und fast aufgebrauchte Arzneien nachgekauft werden.

„Um im Ernstfall schnell das richtige Mittel zu finden, empfiehlt es sich, die Medikamente in Kategorien zusammenzufassen und entsprechend anzuordnen. So hat man im Fall des Falles alles schnell zur Hand und spart Zeit“, erklärt OA Köppl.