Bargeldlos Bezahlen in Bäckereien setzt sich durch

Bargeldloses Bezahlen setzt sich in der Branche durch (Bildquelle: Bäckerei Ströck)

Kaum eine Branche profitiert so unmittelbar vom kontaktlosen Bezahlen wie Bäckerei-Betriebe. Schnell muss es gehen – für Käufer wie Verkäufer. Waren Bäckereien bis vor kurzem vom Bargeld dominiert, ist nun eindeutig eine Trendwende in Richtung bargeldlose Zahlungen, insbesondere kontaktlos, zu erkennen. Mit über 500 neuen Bäckereifilialen im deutschsprachigen Raum erschließt Worldline ein allgegenwärtiges Traditionssegment für kontaktlose Zahlungen.

Lange Zeit war es Bargeld, das Bäckereibetriebe unter Verweis auf ihre kleinen Preise bevorzugten. Nun zeugen zahlreiche Neukunden von Worldline von der Trendumkehr zum bargeldlosen, zumeist kontaktlosen Bezahlen: immer mehr Bäcker bieten ihren Brötchenkunden Kartenzahlungen und Mobile Payment an. Sie entsprechen damit gleichermaßen dem Kundenwunsch wie betrieblicher Erfordernis: Im Hochfrequenz-Bereich kommt es auf Schnelligkeit an, beim Bezahlen von Semmeln, Kipferl & Co ist eine kurze Abwicklungsdauer sehr wichtig. Konsumenten sind immer weniger bereit, lange Wartezeiten an der Theke auf sich zu nehmen. In Ballungszentren entscheiden in der morgendlichen Rush-Hour manchmal Sekunden, ob der Käufer sein Lunchbrötchen hier oder beim nächsten Stopp bei der Konkurrenz mitnimmt. Und damit bringt ein schneller Bezahlvorgang auch für den Bäcker mit traditionell kleiner Verkaufsfläche und niedrigen Einzelumsätzen sofort mehr Effizienz im frequenzgetriebenen Geschäft.

Worldline sieht eine verstärkte Nachfrage nach zeitgemäßen Bezahllösungen im Bäckereigewerbe. Der europäische Zahlungsdienstleister hat in den letzten Monaten zahlreiche Bäckereien im deutschsprachigen Raum mit über 1.000 POS-Terminals in mehr als 500 Filialen ausgestattet – von der kleinen Dorfbäckerei über regionale Bäckereien wie bis hin großen Filialen.

Der Trend ist international zu sehen. Auch in Österreich setzen immer mehr Bäckereien auf bargeldlose Zahlungen. Zum Beispiel die Bäckerei Der Mann mit ihren 78 Filialen in Wien oder die filialisierten Bäckereibetriebe der Bäckerei Ströck mit ihren 75 Filialen in Wien und Umgebung.

Dietmar Furthmayr, Chief Operating Officer bei der Bäckerei Ströck sagt: „Viele unserer 75 Filialen liegen im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel mit begrenztem Raumangebot und hohem Kundenaufkommen zur Stoßzeit. Hier ist kontaktloses Bezahlen ein wesentlicher Effizienzgewinn für unsere Kunden und auch für unser Personal.“

Kipferl-Kauf im Vorbeigehen dank NFC

Bäckereien müssen als Hochfrequenz-Betriebe viele Kunden auf meist kleinstem Raum in kürzester Zeit effizient bedienen. Kontaktlos-Zahlungen spielen in diesem Low-Value Segment eine wichtige Rolle, schließlich entfällt bei Kleinbeträgen (bis zu 25 Euro) die PIN Eingabe. Besonders am Morgen haben Kunden es eilig, ein Coffee-to-go, ein Brioche und schnell müssen sie weiter – nichts ist dabei praktischer als im Vorbeigehen mit einem einfachen „Tap“ per Karte oder Smartphone zu bezahlen.

Digitalisierung bringt Bäckereien neuen Schwung

Die Digitalisierung bietet traditionellen Bäckereien die Möglichkeit sich zeitgemäß zu präsentieren, ohne ihre Tradition zu verlieren oder zu einem Industriebäcker zu werden. Bäckereien können den neuen digitalen Komfort in den Bezahlalltag ihrer Kunden integrieren und mit von Worldline unterstützten Angeboten wie Apps oder digitalem Couponing sicherstellen, dass sie mit den Bedürfnissen moderner Konsumenten mithalten können.

Als europäischer Marktführer in der Zahlungsverkehrstechnologie bedient Worldline Bäckereien im gesamten deutschen Sprachraum mit Lösungen für ihre speziellen Bedürfnisse und Anforderungen. Die Branchenlösungen umfassen POS-Terminals mit digitalem Belegmanagement sowie die Akzeptanz und Abwicklung von nationalen und internationalen Karten- oder Mobile Payment-Zahlungen sowie ein eigens für Micropayments ausgelegtes Preismodell.

Vielzahl an Vorteilen

Die Vorteile für Bäckereibetriebe sind vielfältig: bargeldlose Zahlungen sind einfacher und schneller als Barzahlungen. Zur Zeitersparnis kommt die Minimierung von Fehlerquellen wie z.B. falsche Bargeldrückgaben und der reduzierte Aufwand für Bargeldhandling hinzu. Und aus Hygiene-Gründen ist der Umgang mit frischen Lebensmitteln und dem Kassieren von Geld problematisch. Betriebe erhalten zudem einen besseren Überblick über ihre Umsätze, und zwar per Knopfdruck am POS-Terminal nach Ladenschluss. Die Verwaltung und Aufbewahrung der Terminalbelege erfolgt dabei konform den Bestimmungen der Finanzbehörden komplett digital in einem gesicherten, mandantenfähigen System in der Cloud.