Ausstellung „Spionage! 39 Fälle“ im Haus der Geschichte eröffnet

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Christian Rapp, wissenschaftlicher Leiter des Hauses der Geschichte, bei der Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Spionage! 39 Fälle“ im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich in St. Pölten
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Christian Rapp, wissenschaftlicher Leiter des Hauses der Geschichte, bei der Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Spionage! 39 Fälle“ im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich in St. Pölten (Bildquelle: NLK Pfeiffer)

LH Mikl-Leitner: „Mittelpunkt der Jubiläen zu 30 Jahren Fall des Eisernen Vorhanges“

„In bin sehr stolz darauf, dass die erste Ausstellung in Österreich zum Thema Spionage bei uns in Niederösterreich stattfindet. Unser Land ist seit der Besatzungszeit und dem Kalten Krieg aufs engste mit diesem Thema verbunden, auch die Taschenuhr des Oberst Redl befindet sich im Besitz der Landessammlungen Niederösterreich“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am gestrigen Donnerstag bei der Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Spionage! 39 Fälle“ im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich in St. Pölten.

Das spannende Thema, das von der Antike bis zur Wissenschaftsspionage und den Fragen der Cyber-Sicherheit in der Gegenwart reiche, vermittle nicht nur Jung und Alt, wie Spionage funktioniere und welche Personen dahintersteckten, führte die Landeshauptfrau weiter aus: „Mit dem Thema Spionage können wir auch der Jugend die Geschichte des Eisernen Vorhanges und des großen Friedensprojektes EU näherbringen. Die Jugend heute weiß ja oft nichts mehr von diesen historischen Ereignissen, dem Leben am Eisernen Vorhang und der unglaublichen Entwicklung, die Niederösterreich seither genommen hat. Mit der Spionage-Ausstellung steht das Haus der Geschichte nun im Mittelpunkt der Jubiläen zu 30 Jahren Fall des Eisernen Vorhanges“.

Die neue Sonderausstellung „Spionage! 39 Fälle“ präsentiert 39 einschlägige Fälle von Kundschaftern der römischen Antike über Oberst Redl, Mata Hari und James Bond bis zum Whistleblower Edward Snowden. Zu sehen sind dabei hochkarätige Leihgaben aus den Niederlanden, Deutschland, Russland, Großbritannien und Tschechien sowie aus heimischen Sammlungen. Speziell auf junge Besucher wartet dabei auch eine „Spionageakademie“, in der sie ihre Fähigkeiten zur Geheimdienstarbeit unter Beweis stellen können.

Ausstellungsdauer: bis 19. Jänner 2020; Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag bzw. Feiertag von 9 bis 17 Uhr.

Nähere Informationen: www.museumnoe.at