12 Magische Momente in Kärnten

Einzigartige Naturerlebnisse in winterlicher Idylle von Dezember bis März. Guides begleiten in eine Welt des Staunens und der Ursprünglichkeit. (Bildquelle: Kärnten Werbung / Franz Gerdl)
Einzigartige Naturerlebnisse in winterlicher Idylle von Dezember bis März. Guides begleiten in eine Welt des Staunens und der Ursprünglichkeit. (Bildquelle: Kärnten Werbung / Franz Gerdl)

Im Winter, wenn die Nächte auf der Südseite der Alpen lang sind, hat die Natur Zeit aufzuatmen. In urigen Almhütten lodert und knistert das Feuer während am reich gedeckten Tisch bereits typische Köstlichkeiten zur Stärkung warten. Erleben Sie, wie sich das Rotwild bei Einbruch der Dämmerung bei einer ausgiebigen Fütterung stärkt, genießen Sie Stille und Melancholie an Orten, an denen sonst reges Treiben herrscht.

Wenn sich Kärnten, an der Alpensüdseite gelegen und mit mildem, sonnenreichen Winterklima verwöhnt, mit einem winterlichen Kleid bedeckt, warten einzigartige Naturerlebnisse. 12 von ihnen lassen sich als „Magische Momente“ buchen, die ihre Teilnehmer unter fachmännischer und ortskundiger Leitung in eine Welt des Staunens und der Ursprünglichkeit begleiten. Der Mensch begreift sich so wieder als Teil der Natur, deren Schätze er mit allen Sinnen wahrnehmen und spüren kann. Ausgiebige Schneeschuhtouren, stressfreie Winterwanderungen und eine klare, ungetrübte Fernsicht, abgerundet mit kulinarischen Köstlichkeiten in wohlig warmen und gemütlichen Stuben garantieren eine unvergessliche vierte Jahreszeit in Kärnten. Hier eine Kurzbeschreibung von vier der 12 Magischen Momente.

Rotwildfütterung in den Nockbergen

Der Biosphärenpark Nockberge, welcher mit seinen sanften Kuppen, den sogenannten „Nocken“, eine Besonderheit im Alpenraum darstellt, ist eine Landschaft, in der Menschen und Tiere in allen Phasen des Jahres im Einklang miteinander leben. Gemeinsam mit Biosphärenpark-Ranger Heinz Mayer gelangt man gut ausgerüstet zu einer einsamen Hütte mitten im zauberhaften Winterwald, die als Stützpunkt für die Beobachtung des Rotwildes in seiner natürlichen Umgebung dient. Man hält inne, atmet ruhig und wartet auf das erste Knirschen der Tiere am schneebedeckten Waldboden. Gemeinsam wird sowohl das Alter der tierischen Waldbewohner bestimmt, als auch deren Spuren erklärt. Bevor die Reise zurück ins Tal angetreten wird, wärmen Glühwein und Kletzenbrot den Körper in winterlicher Atmosphäre.

Winter-Wein-Entdeckung am Längsee

An einer Weinrebe lässt sich jede einzelne Etappe im Jahresrhythmus der Natur wunderbar beobachten. So schläft im Winter, fernab von jeder Hektik, auch der Weingarten des innovativen Winzerpaares Marcus Gruze und Uta Slamanig am naturbelassenen Längsee in Mittelkärnten. Geschulte und regional verwurzelte Guides wandern mit den Teilnehmern um den See inmitten von sanften Hügeln, am Fuße des historischen Stiftes St. Georgen am Längsee. Sie informieren über die spezifischen Besonderheiten des Gebietes und lassen beim nachhaltig arbeitenden Weingut Georgium frei nach der Devise „Hören – Sehen – Riechen – Schmecken – Genießen“ edle Tropfen kredenzen. Das junge Weingut arbeitet streng nach biodynamischen Richtlinien und verfolgt die Philosophie, der Natur nahezu freie Hand bei der Entstehung des Rebensaftes zu lassen, möglichst ohne technische Hilfsmittel und Zusatzstoffe.

Sonnenaufgang mit grenzenloser Fernsicht im Herzen des Gailtales

In Hermagor im Gailtal, gelegen zwischen den mächtigen Gipfeln der Karnischen und Gailtaler Alpen, wartet nach früher Tagwache ein Erlebnis der besonderen Art. Noch bevor die nächtliche Stille den ersten morgendlichen Sonnenstrahlen klein beigibt, begibt sich die Gruppe durch die tief verschneite Winterlandschaft mit Bergführer Erich Glantschnig bis an den Fuß des Guggenbergs. Schon das erste Aufblitzen der Sonne über dem Horizont taucht die liebliche Landschaft des weitläufigen Gailtales in strahlendes Gold und bietet unvergessliche Eindrücke in der frischen Winterluft. Um den einmaligen Start in den Tag perfekt abzurunden, schauen die Teilnehmer bei herrlichen Kärntner Frühstücks-Schmankerl auf der Terrasse des Panoramahotels Hauserhof der Sonne beim Aufwachen zu.

Schneeschuhwanderer und Iglu-Architekten am „Top of Südkärnten“

Die Petzen ist nicht nur der östlichste Gebirgsstock der Alpen, der eine Seehöhe von 2.000 Metern übertrifft, sondern auch ein Wahrzeichen für die Region Südkärnten. Inmitten einer prächtigen Winterlandschaft wird das Bergmassiv mit Natur-Aktiv-Guide Antonia Weissenbacher per Gondelbahn bezwungen. Auf den Spuren der Schneehasen geht es mit großen Schritten auf Schneeschuhen durch das glitzernde Weiß. Nach der genussvollen Wanderung, welche stets von einem weitreichenden Ausblick über weite Teile Kärntens begleitet wird, entdecken die Teilnehmer ihr Talent als Iglu-Baumeister. Nachdem der Unterschlupf aus Eis und Schnee Gestalt angenommen hat, gibt es ein warmes Getränk und eine stärkende Jause als Belohnung.

Nähere Informationen zu den „Magischen Momenten“, die von Anfang Dezember 2017 bis Anfang März 2018 gebucht werden können: www.kaernten.at

Die Magischen Momente sind ausgesuchte Beispiele für besondere Naturerlebnisse in Kärnten. Auch für individuelle Touren können ausgebildete Natur-Aktiv-Guides gebucht werden. Anregungen und Lieblingstouren verraten die Guides auf: www.guides.kaernten.at